Garten & Park


Der Garten des Gutshauses mit seinem Bestand an alten Bäumen ahmt den Stil englischer Landschaftsgärten nach. Blumenrabatten wechseln mit Gemüse- und Kräuterbeeten, Rasen mit naturbelassenen Wiesen.

Das Ganze wurde um die bestehenden Baumbestände unter Nutzung vorhandener Elemente wie Mauereste oder Geländeversprünge angelegt. Ein kleiner Zierteich hinter dem Haus lädt mit seinen Sitzgruppen zum verweilen ein.

An den Garten grenzt der ehemalige Park des Gutes, der in den letzten Jahrzehnten zwar nicht in seiner Ursprungsform gepflegt, jedoch in Teilen noch in der alten Form erkennbar ist. Die ursprüngliche Form des Parkes verdeutlicht, dass die Gewinnung von Nahrungsmitteln im Gutsbetrieb den Vorrang vor Representationszwecken hatte. Apfel- und Birnbäume sehr alter Sorten dominieren das Bild. Leider konnten die vorhandenen Sorten noch nich klassifiziert werden.

Die Wege waren ursprünglich mit Buchsbaumhecken eingefaßt die zum Teil ebenfalls noch vorhanden sind. An der Grenze zum Feldrand steht eine uralte Linde und eine Hecke aus Weißdorn schließt das ganze ab.

Der westliche Teil der Anlage ist mit Kastanien, Robinien, Eichen und einigen sehr alten Schwarzpappeln bewachsen, zwischen denen im Frühling die Anemonen blühen. Ein kleines Feuchtgebiet speist im Frühjahr einen Bach der in den tiefgelegen Teich mündet. Ob dieser in früheren Zeiten mit Nutzfischen besetzt war ist leider nicht überliefert.

Wenn sie in Form einer Diashow ein paar Eindrücke davon bekommen wollen wählen sie den Gartenrundgang an.